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pro auris
  
Gretchen 89 ff

Theaterkabarett von Lutz Hübner

„Warum ein Stück so wird,
wie die Zuschauer es erleben und
oft auch erleiden müssen,
liegt an der seligen oder
unseligen Kombination von
Regie und Schauspiel,
zwei von alters her natürlichen
Angstgegnern“, schreibt Hübner
in seiner Vorbemerkung zu „Gretchen 89 ff.“

Das Stück erlaubt dem Publikum
einen heiteren Blick hinter die Theaterkulissen
und bestätigt eindrucksvoll das Klischee
des "verrückten Künstlers".

Gretchen 89 ff ist eine Liebeserklärung an das Theater
und ein Spaß für alle, die sich schon immer fragten,
wie Theater eigentlich entsteht.

Hübner zeigt in dieser Szenenabfolge eine humorvolle Sicht
auf den Theateralltag,
mit seinen narzisstischen Schauspielerinnen
und selbstverliebten Regisseuren, blutigen Anfängerrinnen
und entnervten Spielleitern.

Kleine Kabinettstückchen, die Vergnügen garantieren und
eine heitere Ergänzung zu unserem "großen Faust“ darstellen.

Der Name ist Programm: in Gretchen 89 ff.
geht es um nicht mehr und nicht weniger,
als die Qualen der Einstudierung einer der begehrtesten
Theaterrollen: die des Gretchens in Goethes großem Meisterwerk. 

 
I n s z e n i e r u n g :
Astrid Schulz /Ludwig Richter

D a r s t e l l e r :
Astrid Schulz und Ludwig Richter

S p i e l d a u e r : ca. 70 Minuten

 

K r i t i k u.a.:

Alster-Anzeiger

... "Gretchen 89ff" ist ein erbarmungslos komödiantisches
Stück für zwei Darsteller und ein riesiger Spaß für alle,
die es schon immer wissen wollten, wie das Phänomen Theater entsteht.
Kein Theaterklischee bleibt heil. Dabei dürfen die
Schauspieler Astrid Schulz und Ludwig Richter
ihre bravouröse Wandlungsfähigkeit zeigen und
das Publikum mit ihrer Spielfreude anstecken."

 
Mythos Marlene


Versuch einer Annäherung

mit Texten von Marlene Dietrich, Erich-Maria Remarque,
Rainer Maria Rilke, Maria Riva u.A.

In einer Collage aus Prosa und Vers
beleuchten die Schauspieler Astrid Schulz und Ludwig Richter
den  Lebensweg des legendären Weltstars Marlene Dietrich.
Auszüge aus ihrer Autobiographie,  Briefe von Erich-Maria Remarque,
Lyrik ihres Lieblingsdichters Rainer Maria Rilke und aus ihrer eigenen Feder,
sowie diverse andere Quellen zeichnen das Bild einer
disziplinierten, charakterstarken, bescheidenen Frau,
der ihr Ruhm eher lästig war.

Das Programm erhebt nicht den Anspruch
alle Facetten der „Dietrich“ aufzuzeigen.

Es ist der Versuch sich dem Mythos Marlene  literarisch zu nähern. 

 

K r i t i k u.a.:

Bremen „Weser Kurier“

Erinnerungen an Marlene Dietrich

Szenische Lesung im Seniorenzentrum Findorff / Collage aus Prosa und Versen

FINDORFF (FR). Das Seniorenzentrum Findorff macht seit einiger Zeit vermehrt durch

kulturelle Veranstaltungen auf sich aufmerksam. In der vergangenen Woche
konnte Stiftsleiterin Lydia Metz eine „echte“ Premiere ankündigen:
Das Hamburger Gastspielunternehmen pro auris um die
Schauspieler Astrid Schulz und Ludwig Richter
präsentierte erstmals die szenischeLesung „Mythos Marlene“.

In einer Collage aus Prosa und Versen beleuchteten
die beiden Akteure den Lebensweg des legendären
Weltstars Marlene Dietrich von der Geburt bis zu ihrem Tod.
Während Ludwig Richter ihr Leben in Daten und
Fakten Revue passieren ließ, las Astrid Schulz, die in Bremen auch
durch ihre Rollenauf dem Theaterschiff bekannt ist,
heitere bis melancholische Aufzeichnungen der Dietrich.

Atmosphärisch unterstützt wurde die Darbietung „Mythos Marlene“ durch Lichtbilder
und Musikeinspielungen. Gezeichnet wurde das Bild einer disziplinierten,
charakterstarken, bescheidenen Frau, der ihr Ruhm eher lästig war.
Das vornehmlich weibliche Publikum war begeistert.

„Ein richtig nostalgischer Abend“, „das Leben dieser starken Frau wurde eindrucksvoll dargestellt“ und

„tolle Schauspieler“ waren nur einige der Kommentare nach der Aufführung.
Mein Mann ist die Schönste

Komödie von Pierre Badan

Das Liebesleben der Liselotte von der Pfalz

Die auf historischen Tatsachen beruhende Handlung entführt  in die
Zeit Ludwig des 14ten nach Versailles und beschreibt die Ehe der
Liselotte von der Pfalz mit Philippe de Bourbon,
dem Bruder des Sonnenkönigs.
Philippe von Bourbon, Herzog von Orleans wird aus politischen
Gründen mit der deutschen Prinzessin Liselotte von der Pfalz
verheiratet. Schon in der Hochzeitsnacht werden die Gegensätze deutlich.

Auf der einen Seite der dekadente französische Herzog,
ohnehin mehr dem eigenen Geschlecht zugetan
und mit dem Intrigenspiel bei Hofe bestens vertraut,
und auf der anderen die anfangs noch unerfahrene,
bodenständige, deutsche Prinzessin.

Das Stück erzählt in geistreichen, pointierten Wortgefechten
die Geschichte dieses ungewöhnlichen Paares, dem es
trotz allem gelingt, eine pragmatische, tolerante und
humorvolle, fast 30jährige Ehe zu führen,  zwei Kinder
aufzuziehen und mit gegenseitigem Respekt zusammen
 alt zu werden.

Die Komödie stellt an die Wandlungsfähigkeit der
Darsteller besondere Anforderungen, 
entwirft durch Maske und klassische Kostüme ein zeitgenössisches
Sittenbild, legt Wert auf  Sprechkultur und bietet beste Unterhaltung. 



I n s z e n i e r u n g : Astrid Schulz/Ludwig Richter

D a r s t e l l e r : Astrid Schulz und Ludwig Richter

S p i e l d a u e r  : ca. 90 Minuten  ( 1 Pause )   

 

K r i t i k e n :

Trittauer Markt  10.10.2002

".....Das Zwei-Personen-Stück überzeugte beim Publikum durch eine 
gelungene Mischung aus leisen Tönen und derben Scherzen....."

Heimat Echo 2. Oktober 2002

" .......Viel Beifall gab es am Ende für eine einmalig überzeugende 
szenische  Aufführung, lobenswert in Sprache, Mimik und
Gestik. Das war Spitze und  ein reiner Genuss für alle Zuschauer,
der hoffentlich bald auch noch an anderer Stelle miterlebbar sein wird..."

 
Eckernförder Zeitung vom 23.9.2002
" Komödie im Hüttener Krug griff pikantes Thema geschickt auf
und zog das Publikum in seinen Bann.....Herrlich wie das
Duo - pro auris - diese Szenerie in den königlichen Gemächern
am Freitagabend vor knapp 100 Zuschauern im Hüttener Krug
nachvollzog......"
 
 
Love Letters

 
von Albert R. Gurney
 
Dem amerikanischen Literaturprofessor Albert R. Gurney ist es mit

„LOVE LETTERS“ meisterhaft gelungen, die spannende Geschichte
zweier Menschen in Form eines Briefwechsels zu erzählen,
die trotz unterschiedlichster Lebenswege und Schicksale nie
ganz zueinander finden ,aber auch nicht voneinander lassen können
und reflektiert zugleich ein Stück amerikanischer Zeitgeschichte
des 20. Jahrhunderts.

Der über 50 Jahre geführte, schriftliche Austausch dokumentiert die
wechselvolle Beziehung zwischen dem aus bürgerlichen Verhältnissen 
stammenden Andrew Makepeace, der sich vom Juristen bis zum
weltmännischen Senator entwickelt und Melissa Gardner
der lebensfrohen Tochter aus reichem aber zerrüttetem Hause,
die an der eigenen Lebenslüge als Künstlerin und Mutter zerbricht.
 
Das Stück wurde 1988 uraufgeführt, feierte ab 1989 am Broadway
große Erfolge und gehörte in den 90er Jahren zu den meist
gespielten Stücken in Deutschland.
 
Die Inszenierung arbeitet mit stimmungsvollen Jazz-Musikeinspielungen,
die die  dargestellten Situationen der beiden Charaktere treffend unterstreichen. 
 
 
I n s z e n i e r u n g : Astrid Schulz/Ludwig Richter
 
D a r s t e l l e r : Astrid Schulz und Ludwig Richter

S p i e l d a u e r : ca. 90 Minuten

 

K r i t i k u.a. :

Heimat Echo

"Was für ein eindrucksvoll packendes Bühnenerlebnis. Zum ersten Mal führten jetzt die

beiden renommierten deutschen Schauspieler Astrid Schulz und Ludwig Richter im Theatersaal

der Parkresidenz Alstertal als Neuinszenierung das mit Riesenerfolg am Broadway gefeierte und

psychologisch brisante Zwei-Personen-Stück "LOVE LETTERS" auf. Sie ernteten dafür mit ihrem

dramatisch verdichteten Vortrag überzeugenden und anhaltenden Applaus....... Wie diese

unaufhaltsame Entwicklung freilich vorgestellt wird, geht unter die Haut, wird zu intensivem

Empfindungstheater, das sich umso deutlicher heraus schält, umso unterkühlter und eindringlich

leiser die beiden Darsteller ihre Texte vortragen.

Ganz große Klasse, Theater vom Feinsten....."